Berufsorientierung an PTS

Erstellt am 28.06.2010 von Elisabeth Mettauer

Eine Berufs- und Arbeitswelt im Umbruch, eine Gesellschaft im schnellen Wandel und eine neue Kinder- bzw. Jugendgeneration – das stellt neue Herausforderungen an die Schule bzw. an die Lehrerinnen und Lehrer.

Die Schule ist nur ein Element in der Erziehung und Bildung unserer Jugend. Am Ende der Pflichtschule, nach neun Schuljahren, erfolgt der Schritt in den Beruf oder in eine weiterführende Schule. Die Lehrerschaft übernimmt einen Teil der Verantwortung für einen gesicherten Übertritt in diesen neuen Lebensabschnitt.

Die Lebens- und Berufsorientierung beginnt daher schon im Kindesalter mit einer Hinführung zur Berufs- und Arbeitswelt mit der Förderung der Ich-Kräfte, der Interessen, Eignung und Fähigkeiten, der Kulturtechniken und Schlüsselqualifikationen wie Ausdauer, Leistungsfreude, Teamarbeit usw. Eine erste Entscheidung, die gemeinsam mit Eltern, Kindern und Schule ansteht, ist bereits nach vier Volksschuljahren fällig. Die Entscheidung für eine weiterführende Schule oder den direkten Einstieg in die Berufs- und Arbeitswelt ist in der Haupt- bzw. Polytechnischen Schule zu treffen. Im Hinblick auf die Durchlässigkeit unseres Bildungssystems stellt sich die Frage, wie bedeutungsvoll diese genannten Übergänge wirklich sind, wenn man berücksichtigt, dass alle Bildungswege „nach oben" offen sind.

In enger Kooperation mit dem BIFO, AMS, IfS, der Wirtschaft, der AK und anderen Institutionen sowie internen Fortbildungsmaßnahmen und hohem finanziellem Aufwand versuchen wir, die schulische Berufsorientierung zu professionalisieren und zu fördern. Im Besonderen hoffen wir auf die Mitwirkung der Lehrerschaft.

Wertvolle Hinweise und Anregungen finden Sie unter: www.bifo.at

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