Vorarlberger Mittelschule

Erstellt am 25.06.2010 von Elisabeth Mettauer

Seit dem Schuljahr 2012/13 ist die Neue Mittelschule Regelschule. Vorrangiges Ziel der vierjährigen Mittelschulzeit ist die ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung der Kinder und Jugendlichen. Ab der 7. Schulstufe werden in Hinblick auf die bevorstehende Nahtstelle erweiterte Möglichkeiten zur Orientierung der Jugendlichen geboten. Die wesentlichen Neuerungen betreffen:

  • Umgang mit Heterogenität durch Individualisierung (Team-Teaching…)
  • Eingehen auf die Stärken des einzelnen Kindes
  • Abschaffung der Leistungsgruppen/Unterricht in heterogenen Klassen
  • Kinder-Eltern-Lehrer-Gespräche
  • Orientierungsarbeiten (5. und 7. Schulstufe)
  • Schwerpunktsetzungen (Fremdsprachen, Naturwissenschaften-Technik)
  • Zusammenarbeit mit AHS und BMHS

An den Vorarlberger Mittelschulen wird mit hohem Engagement an der Unterrichtsgestaltung und einer neuen Feedback-Kultur gearbeitet. Dabei soll jede Schülerin bzw. jeder Schüler individuell gefördert und gefordert werden - dafür stehen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch meistens zwei Lehrpersonen im Team-Teaching zur Verfügung.

Schüler/innen ab der 7. Schulstufe haben die Möglichkeit, eine zweite lebende Fremdsprache zu erlernen, einen Schwerpunkt in Natur und Technik oder einen anderen schulspezifischen Schwerpunkt zu wählen. Durch ein größeres Angebot in den Schwerpunkten werden besonders leistungsstarke Schüler/innen besser gefördert. Leistungsschwächere Schüler werden durch das Team-Teaching früher erkannt und können noch besser gefördert werden.

Insgesamt hat es durch das neue Schulmodell viele Entwicklungen im Unterrichtsbereich und in der Schulstruktur gegeben. Neue Lernformen wurden erprobt und haben sich an vielen Schulen bereits fest etabliert. Andere Formen der förderlichen Leistungsrückmeldung wurden praktiziert. Es wird vermehrt auf den Lernprozess des einzelnen Schülers bzw. der einzelnen Schülerin geachtet. Das Lernen ist insgesamt in den Mittelpunkt gerückt. Formen der Ergebnisevaluation sind flächendeckend umgesetzt. Orientierungsarbeiten bilden die Grundlage für einen verbesserten Unterricht und in weiterer Folge zu einer Weiterentwicklung der Qualität von Unterricht und Schulen.

Ihr Ansprechpartner

Karin Engstler
Landesschulinspektorin
Karin Engstler
05574 / 4960 - 310
E-Mail senden
Landesschulrat Land Vorarlberg Vobs Bildung Leben
© 2017 Landesregierung Vorarlberg Kontakt Impressum