Volksschule

Erstellt am 25.06.2010 von Elisabeth Mettauer

Rund 16.500 Mädchen und Buben drücken an den 164 Volksschulen des Landes die Schulbank. Die Grundschulen gelten als sozialer Lebens- und Erfahrungsraum, in dem sowohl sachliches, als auch sozial-emotionales, interkulturelles und projektorientiertes Lernen praktiziert wird. Im Vordergrund stehen die Grundfertigkeiten in Lesen, Schreiben und Rechnen. Damit möglichst alle Kinder dem Unterricht folgen können, wird größter Wert auf eine frühe Sprachförderung im Kindergarten gelegt. Denn die Sprache ist die Basis für jeden weiteren Bildungsschritt.

Kindergarten und Schule sind die elementaren Bildungseinrichtungen, hier werden die Grundlagen für lebenslanges und lebensbegleitendes Lernen gelegt werden. Um diese Ziele zu erreichen, müssen unterschiedliche Begabungen, Fähigkeiten und Interessen im Unterricht berücksichtigt werden. Deshalb sind projektorientierter Unterricht, Teamarbeit, Interessens- und Begabtendifferenzierung längst Standard. Rund 100 Volksschulen führen alternative Beurteilungsformen, angefangen von der verbalen Beurteilung bis zum Beurteilungsgespräch.

Oberstes Ziel der Volksschule ist es, den Mädchen und Buben grundlegende Kenntnisse, Fertigkeiten, Fähigkeiten, Einsichten und Einstellungen zu vermitteln. Ein wichtiges pädagogisches Ziel ist die Entwicklung einer entsprechenden Lern- und Arbeitshaltung, also Ausdauer, Sorgfalt, Genauigkeit, Hilfsbereitschaft oder Rücksichtnahme.

Aktuelle Schwerpunkte & Maßnahmen:

  • deutlich gesenkte Klassenschülerzahlen
  • Neustrukturierung Schuleingang (Individualisierung, Differenzierung, Fördergruppen...)
  • Weiterführung der umfassenden Sprach- und Leseförderung (z.B. Projekt „Lust auf Lesen – mit Büchern wachsen“)
  • einheitliche Bildungsstandards in Lesen, Rechtschreiben und Mathematik
  • nachhaltige Qualitätssicherung durch die Evaluierung des Unterrichts, des Schulprogramms sowie des Leitbildes der jeweiligen Schule
  • Augenmerk auf Kleinschulen
  • Ausbau der Ganztagsbetreuung
  • stärkere Einbindung der Eltern in das schulische Umfeld

Ihr Ansprechpartner

Karin Engstler
Landesschulinspektorin
Karin Engstler
05574 / 4960 - 310
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