Berufsschule

Erstellt am 25.06.2010 von Elisabeth Mettauer

Die acht Landesberufsschulen in Vorarlberg haben die Aufgabe, in einem berufsbegleitenden fachlich einschlägigen Unterricht die grundlegenden theoretischen Kenntnisse zu vermitteln, die betriebliche Ausbildung zu fördern und zu ergänzen sowie die Allgemeinbildung zu erweitern.

Der Unterricht in der Berufsschule kann in folgenden Organisationsformen geführt werden:

  • ganzjährig (d.h. mindestens an einem vollen Schultag oder mindestens zwei halben Schultagen in der Woche)
  • lehrgangsmäßig (d.h. mindestens 8 Wochen hindurch, in den meisten Lehrberufen 10 Wochen)

Durch die große Bandbreite an Qualifikationsmöglichkeiten - von der Teilqualifizierung bis hin zu High-Tech-Berufen und Berufsreifeprüfung eröffnet die Lehrlingsausbildung alle Qualifikationschancen, die der österreichische Ausbildungsmarkt bietet.

Die integrative Berufsausbildung wird sowohl als eine Lehrausbildung mit einer verlängerten Lehrzeit als auch als eine Berufsausbildung, die Teilqualifikationen vermittelt, angeboten, um jenen Personen einen Eintritt in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen, bei denen die Erreichung eines Lehrabschlusses auf Grund sozialer, begabungsmäßiger oder körperlicher Benachteiligungen nicht möglich ist.

Das Vorarlberger Lehrlingsmodell „Lehre und Matura“ ist ein kostenloses Angebot für leistungsstarke Jugendliche, die sich neben ihrer Lehrausbildung auf die Teilprüfungen zur Berufsreifeprüfung vorbereiten wollen. Der erfolgreiche Abschluss bietet Jugendlichen die Möglichkeit, danach an Kollegs, Fachhochschulen oder Universitäten zu studieren.

Ihr Ansprechpartner

Mag. Franz Josef Winsauer
Landesschulinspektor
Franz Josef Winsauer
05574 / 4960 - 330
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