Der Lehrgang „Frühe sprachliche Förderung“ basiert auf der schul- und bildungspolitischen Forderung, Kinder mit und ohne Migrationshintergrund möglichst früh mit der Sprache Deutsch vertraut zu machen, damit jedes Kind optimale Voraussetzungen für das Lernen in allen Bereichen hat.
Die Kindergartenpädagoginnen und Volksschullehrerinnen befassten sich drei Semester lang intensiv mit dem Grundlagenwissen zum Spracherwerb, mit Sprachstandsfeststellungen, mit zielführender Didaktik sowie kindgerechten Methoden der frühen sprachlichen Förderung. Besonderes Augenmerk galt den unterstützenden und hemmenden Bedingungen für den Erst-, Zweit- und Fremdspracherwerb, da jedes einzelne Kind eigene Vorerfahrungen mitbringt und spezielle Lernmöglichkeiten hat.
Damit der Übergang zwischen Kindergarten und Volksschule gut gelingen und die Förderung der Kinder nahtlos ineinander greifen kann, wird auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Kindergartenpädagoginnen und Volksschullehrerinnen besonders Wert gelegt.
In Anwesenheit von Kindergarteninspektorin Margot Thoma und den Referentinnen des Lehrgangs überreichten Vizerektorin Ruth Allgäuer und Institutsleiterin Annette Tschann am 26. Jänner den Teilnehmerinnen das Zertifikat über den erfolgreichen Abschluss des Lehrgangs „Frühe sprachliche Förderung“.