Wie lernt das Gehirn?

Erstellt am 07.01.2014 von Elisabeth Mettauer

Das Lernen von Kindern und Jugendlichen und der Einfluss der Medien auf das Lernen war Thema eines Vortrags von Prof. Manfred Spitzer am 5. Dezember 2013. Mit über 400 Zuhörern war das Pförtnerhaus in Feldkirch voll ausgebucht.

Neurobiologische Untersuchungen zu Lernprozessen haben in den vergangenen Jahren bahnbrechende Ergebnisse zu Tage gefördert. Wir wissen heute um eine ganze Reihe von Prinzipien, die Prozesse beschreiben, die beim Lernen vonstatten gehen. Unter bestimmten Bedingungen lernen wir besser, unter anderen schlechter: Neugier, Motivation, Emotionen (Freude, Angst) Aufmerksamkeitsprozesse und Stress haben Auswirkungen, die anhand konkreter Untersuchungen vorgestellt werden. Auch läuft Lernen in verschiedenen Lebensphasen unterschiedlich ab. Digitale Medien schaden dem Lernen weitaus mehr als bislang bekannt ist. Die Bedeutung dieser Erkenntnisse für den praktischen Schul-Alltag werden diskutiert und mit Studien belegt.

Prof. Manfred Spitzer studierte in Freiburg Medizin, Psychologie und Philosophie. Seit 1997 ist er Ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm. 2004 gründete er das Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZLN) in Ulm.

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