"PädagogInnenbildung neu": Vorarlberg begrüßt Einigung

Erstellt am 05.04.2013 von Elisabeth Mettauer

Grundsätzlich positiv bewertet Schullandesrätin Bernadette Mennel die in Wien präsentierte Einigung im Reformprojekt "PädagogInnenbildung NEU". In einer ersten Stellungnahme bezeichnete sie den vorliegenden Entwurf als "vielversprechende Grundlage, um die Qualität der LehrerInnenausbildung in Österreich weiter zu verbessern".

Mit der Einigung liege jetzt ein umfassendes und zukunftsweisendes Papier auf dem Tisch, das die Ausbildung in entscheidenden Bereichen deutlich verbessern werde, zeigte sich Landeshauptmann Markus Wallner zufrieden. "Hervorzuheben ist insbesondere die verbesserte Praxisnähe in der Ausbildung", betonte der Landeshauptmann. Auch bei der Ausbildung der Pädagoginnen und Pädagogen der Neuen Mittelschule könnte mit den vorliegenden Vorschlägen eine deutliche Qualitätssteigerung erreicht werden.

Für Schullandesrätin Mennel ist erfreulich, dass die neue Ausbildung sowohl an Universitäten als auch an Pädagogischen Hochschulen bzw. in Kooperationsformen stattfinden soll. "Die PH Vorarlberg, welche an den Verhandlungen stark mitgewirkt hat, stellt sich gerne diesen neuen Herausforderungen", ist sich Mennel sicher. In einer solchen Vernetzung würden große Chancen liegen. Die PH Vorarlberg würde durch die PädagogInnenbildung NEU aufgewertet.

Die Ausbildung der Volksschullehrerinnen und -lehrer und der Sekundarstufenlehrerinnen und -lehrer wird zukünftig nicht gleichartig, aber gleichwertig sein. Das bedeutet insgesamt einen deutlichen Qualitätsschub für die Pädagoginnen und Pädagogen. Besonders wichtig ist für Mennel die Durchlässigkeit im Studium für alle Lehrerinnen und Lehrer vom Bachelorabschluss bis zum Doktorat.

Zusätzlichen Schwung erwartet sich der Landeshauptmann aus der Einigung auch für die Verhandlungen beim Lehrerdienstrecht.

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