Vorarlbergs Volksschulen setzen auf Lesepatenschaften

Erstellt am 20.06.2011 von Elisabeth Mettauer
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Als kleines Dankeschön für ihren ehrenamtlichen Einsatz wurden am Montag rund 120 Lesepatinnen und -paten ins Landhaus nach Bregenz eingeladen. „Ich freue mich, dass dieses Projekt so großen Zuspruch findet“, betonte Schullandesrat Siegi Stemer, der den anwesenden Patinnen und Paten seinen persönlichen Dank für ihr Engagement an Vorarlbergs Volksschulen aussprach.

Schon seit einiger Zeit setzen zahlreiche Volksschulen auf das Modell der Lesepatenschaft. Die Idee entsprang dem Befund, dass in vielen Familien nur wenig oder gar nicht (vor-)gelesen wird. „Wer aber bereits als Kind mit Freude ein Buch in die Hand nimmt, wird auch sein Leben lang gerne lesen“, so LR Stemer, der auch den Wunsch nach einem möglichst flächendeckenden Angebot an Lesepatinnen und -paten ausdrückte.

Die Lesepatinnen und -paten kommen jeweils für eine oder mehrere Stunden pro Woche in die Schule. Dort lesen sie entweder vor, lesen gemeinsam mit den Kindern oder lassen sich vorlesen. LR Stemer: „Von diesem generationenübergreifenden Leseprojekt profitieren vor allem leseschwache Kinder, denen die Freude am Lesen daheim zu wenig vermittelt wird.“

Wer Lesepatin bzw. Lesepate werden will, kann sich an Lesekoordinator Kurt Benedikt wenden: Telefon 0664/6255948, E-Mail kurt.benedikt@gmx.at

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