Vorarlbergs Schulen bei Bildungsstandards im Aufwärtstrend

Erstellt am 28.03.2018 von Elisabeth Mettauer
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Die heute, Dienstag, veröffentlichten Ergebnisse der Bildungsstandards-Überprüfung der 8. Schulstufe in Mathematik stimmen Schullandesrätin Barbara Schöbi-Fink sehr zuversichtlich. Vorarlbergs Schulen erzielen im Bundesländervergleich die deutlichsten Fortschritte gegenüber der letzten Erhebung vor fünf Jahren. "Es geht darum, möglichst allen Jugendlichen in unserem Land gute Bildungschancen zu ermöglichen. Da sind wir noch längst nicht am Ziel, aber auf einem sehr guten Weg", sagte Schöbi-Fink vor Journalistinnen/Journalisten im Landhaus.

Insgesamt 3.665 Schülerinnen und Schüler aus 57 Mittelschulen/Hauptschulen und zehn AHS-Unterstufen haben im Mai 2017 an der Bildungsstandard-Überprüfung teilgenommen. 54 Prozent von ihnen – um drei Prozent mehr als 2012 – haben die Bildungsstandards erreicht, weitere fünf Prozent (+2) haben diese sogar übertroffen und gelten somit als "Spitzenschülerinnen/-schüler". Die Zahl der Risikoschülerinnen/-schüler ist auf 13 Prozent (-4) zurückgegangen. Diese positiven Entwicklungen treffen auf beide Schularten – sowohl Pflichtschulen als auch AHS – zu. Der Mittelwert war mit 543 Punkten um 16 Punkte höher als beim letzten Mal. Damit hat Vorarlberg die deutlichste Steigerung aller Bundesländer erzielt und liegt jetzt gut im Bundesschnitt.

Ebenso erfreulich: Die 14-Jährigen in Vorarlberg haben überwiegend eine positive Einstellung zur Schule. 62 Prozent (+14) gehen gerne bzw. sehr gerne zur Schule und 36 Prozent (+6) haben Freude am angeblichen "Angstfach" Mathematik.

Die Landesschulinspektorinnen Karin Engstler (Pflichtschulen) und Christine Schreiber (AHS) unterstrichen die Bedeutung der Bildungsstandards-Erhebung als Instrument der Schulentwicklung. Im Mittelpunkt stehe der Wunsch nach einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess von Unterricht und Schule. Die Bildungsstandards sollen den Lehrpersonen eine bessere Orientierung in ihrer Lehrtätigkeit geben und dem schulischen Lernen klare Ziele setzen.

Erst wenige Wochen als Regierungsmitglied im Amt will sich Landesrätin Schöbi-Fink die positiven Entwicklungen nicht ans eigene Revers heften: "Es sind die Schulleitungen und Lehrpersonen, die seit der ersten Bildungsstandard-Überprüfung gemeinsam mit der Schulaufsicht und der Pädagogischen Hochschule kontinuierlich an der Unterrichtsentwicklung gearbeitet haben." Dafür dankte Schöbi-Fink allen Beteiligten ebenso wie ihrer Amtsvorgängerin Bernadette Mennel.

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