Richtfest des neuen Schulzentrums in Hard

Erstellt am 03.11.2017 von Elisabeth Mettauer
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"Mit dem neuen Schulzentrum mit angeschlossener Sporthalle wird in der Marktgemeinde Hard die Bildungszukunft eingeläutet", sagte Landesrätin Bernadette Mennel anlässlich des Richtfestes der Schulen am See in Hard am Mittwoch, 25. Oktober. Die Marktgemeinde Hard habe mit diesem Neubau "ein bewusstes Zeichen für das gemeinsame Lernen aller 6- bis 14-Jährigen, für einen stressfreien Übergang von der Volksschule in die Mittelschule und für mehr Chancengerechtigkeit in der Bildung gesetzt". Mennel dankte allen Beteiligten, die das mit einem Volumen von 42,5 Millionen Euro größte Harder Infrastrukturprojekt ermöglicht, konzipiert und begleitet haben.

Die Volks- und die Mittelschule Hard Markt waren schon bisher räumlich miteinander verbunden. Diese Nähe hat in den vergangenen Jahren zu einer Zusammenarbeit bei immer mehr pädagogischen Fragen geführt, sodass die von Direktorin Karin Dorner und Direktor Christian Grabher geleiteten Kollegien beider Schulen sich mittlerweile schon als echtes Team sehen. "Mit dem Neubau der Schulen am See unter einem Dach wird diese Symbiose noch einmal verstärkt. Vieles vom pädagogischen Konzept der Schulen, das ebenfalls gemeinsam erarbeitet wurde, wird damit vollständig in der Praxis Umsetzung finden", so Landesrätin Mennel.

Generell wurde bei der Planung des neuen Schulzentrums in besonderem Maße auf aktuelle und künftige pädagogische Herausforderungen Bedacht genommen. "Ich denke etwa an die ganztägigen Schulformen, flexible Organisationsformen des Unterrichts, individuelle Förderung in Kleingruppen oder neue Medien. All das braucht vor allem Platz für Lehrpersonen und Schülerinnen und Schüler. Das neue Schulzentrum wird maßgeblich dazu beitragen, das Lern- und Lebensfeld für eine zunehmend differenzierte Schülerschaft weiterzuentwickeln, in dem alle Kinder und Jugendlichen sich und ihre Talente frei entfalten können", zeigte sich Mennel überzeugt.

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