Kinder- und Schülerbetreuung: Land treibt Ausbau voran

Erstellt am 06.11.2015 von Elisabeth Mettauer
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Als wichtiger Bestandteil einer aktiven Familienpolitik wird von Landesseite auch der Ausbau der Kinder- und Schülerbetreuung gesehen. "Darunter fällt einerseits die Sicherung einer erstklassigen Betreuung, darunter fallen andererseits aber auch die vielfältigen Maßnahmen zur Verbesserung von Infrastruktur und Ausstattung in den Gemeinden", erläutert Landeshauptmann Markus Wallner. Für zwei Bauprojekte in Lustenau und Ludesch hat das Land jetzt erneut rund 160.000 Euro bereitgestellt, informiert der Landeshauptmann.

In Lustenau wurde der Kindergarten Brändle um einen Gruppenraum sowie einen Ruhe- und Rückzugsraum erweitert. Im Zuge dieser Maßnahmen wurde das bestehende Gebäude umgebaut und adaptiert. Unter anderem ist eine neue Tagesbetreuung mit Küche eingerichtet worden. Mit 104.000 Euro unterstützt das Land die Gemeinde bei der Finanzierung. Die vollen Investitionskosten in Höhe von 55.000 Euro übernimmt das Land beim Projekt in Ludesch. An der Privatschule "Lernwerkstatt Mittelpunkt" werden der Bewegungsraum, mehrere Gruppenräume sowie die Küche renoviert und adaptiert. Im Außenbereich wird ein attraktiver Aufenthaltsbereich mit Kreativwerkstatt, Spielgeräten und einem Hochbeet für die Ganztagesbetreuung errichtet. Zudem werden diverse Einrichtungsgegenstände angeschafft.

Der kontinuierliche, qualitativ hochwertige Ausbau des Betreuungsangebotes sei ein gemeinsames Anliegen von Land und Gemeinden, stellt der Landeshauptmann klar. 2015 sind im Landesbudget für die Kindergärten bzw. die Kinder- und Schülerbetreuung insgesamt fast 54 Millionen Euro veranschlagt. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem neuerlichen Plus von über zwölf Prozent. "Unser Ziel ist der leistbare Ausbau der Kinder- und Schülerbetreuung", betonen Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker und Bildungslandesrätin Bernadette Mennel. Die verlässliche Betreuung soll nach Bedarf ganzjährig, ganztägig und in vertretbarer Entfernung zur Verfügung stehen, sind sich Wiesflecker und Mennel einig.

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