Informationen zum Start des Schuljahres 2018/19

Erstellt am 04.09.2018 von Elisabeth Mettauer
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Am kommenden Montag beginnt für rund 47.000 Schülerinnen und Schüler sowie 6.300 Lehrpersonen in Vorarlberg wieder ein neues Schuljahr. Landeshauptmann Markus Wallner, Schullandesrätin Barbara Schöbi-Fink, Bildungsdirektorin Evelyn Marte-Stefani und Abteilungsvorständin Daniela Walter informierten im Pressefoyer am Dienstag, 4. September, über Investitionen, bildungspolitische Schwerpunkte und aktuelle Zahlen zum Schuljahr 2018/19.

Damit der Start in ein neues Schuljahr gelingt, braucht es gute Rahmenbedingungen für den Unterricht und eine zeitgemäße Gebäudeinfrastruktur, betonte Wallner. Dafür werden in Vorarlberg beträchtliche Mittel in Bau- und Sanierungsmaßnahmen für Pflichtschulen investiert – allein in den letzten beiden Jahren 2016 und 2017 in Summe mehr als 100 Millionen Euro. "Diese hohen Investitionen in die bauliche und technische Ausstattung der Pflichtschulen schaffen bestmögliche Rahmenbedingungen für erfolgreiches und zukunftsorientiertes Lehren und Lernen", so Wallner.

Im pädagogischen Bereich liegt der Schwerpunkt in diesem Schuljahr insbesondere auf der Stärkung der Sprachförderung und auf der digitalen Grundbildung. Auch der Ausbau ganztägiger Schulformen und eine organisatorische Neuerung – die Einführung der Bildungsdirektion Vorarlberg – stehen im Mittelpunkt. Für Landesrätin Schöbi-Fink geht es vor allem darum, "dass wir die richtigen Maßnahmen setzen, um den Kindern und Jugendlichen in Vorarlberg optimale Bildungs- und Lebenschancen zu eröffnen. Dazu gehört natürlich auch, dass wir den Lehrpersonen die dazu notwendige Unterstützung in Form von Fort- und Weiterbildung, Ressourcen etc. zur Verfügung stellen."

Mit Beginn des neuen Schuljahres werden erstmals Deutschförderklassen für Schulanfängerinnen und -anfänger sowie Quereinsteigende in ganz Österreich eingeführt, um jene Schülerinnen und Schüler, die dem Unterricht aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse nicht ausreichend folgen können und daher als außerordentlich eingestuft wurden, noch intensiver zu fördern. An Vorarlberger Volksschulen werden heuer voraussichtlich neun Deutschförderklassen mit zusammen etwa 100 Schülerinnen und Schülern geführt.

Ebenfalls neu ist die "Digitale Grundbildung" als Verbindliche Übung im Lehrplan der Sekundarstufe I. Sowohl Landeshauptmann Wallner als auch Landesrätin Schöbi-Fink unterstrichen die Wichtigkeit dieser Maßnahme. Es gehe nicht nur um die Anwendung von Computer und Handy, sondern auch um das Verständnis der Technik, also etwa um die Fähigkeit des Programmierens.

Der Ausbau ganztägiger Schulformen wird vom Land weiter vorangetrieben. In Vorarlberg lag die Betreuungsquote der 6- bis 10-Jährigen im vergangenen Schuljahr bei rund 32 Prozent, bei den 10- bis 14-Jährigen bei 33 Prozent. Insgesamt 11.325 Kinder und Jugendliche haben damit das Angebot einer Mittags- und Nachmittagsbetreuung oder einer ganztägig verschränkten Klasse in Anspruch genommen.

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Presseunterlage
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