Dank an die ehrenamtlichen Lesepatinnen und -paten

Erstellt am 18.05.2018 von Elisabeth Mettauer
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"Gerade für Kinder, die in ihrem privaten Umfeld keine oder nur wenig Unterstützung beim Lesen erhalten, nehmen die Lesepatinnen und -paten eine wichtige Vorbildrolle ein". Das unterstrich Landesrätin Barbara Schöbi-Fink bei der jährlichen Danke-Feier für die engagierten Frauen und Männer, die als Lesepatinnen und -paten landesweit an den Schulen im Einsatz sind. "Leseschwache Kinder werden an die Hand genommen und ihnen wird die Freude und Begeisterung fürs Lesen vermittelt. Dem Wirken ist Dank und Anerkennung zu zollen", betonte Schöbi-Fink im Landhaus.

Basis einer jeden Bildung ist das Lesen. Viele Kinder und Jugendliche greifen aber immer weniger zu einem Buch. Dies sei eine Aufgabe, die es zu bewältigen gebe. Es gehe darum, die Vorzüge des Lesens als aktive Freizeitbeschäftigung zu vermitteln, so die Landesrätin: "Wortschatz, Sprachgebrauch und Konzentrationsfähigkeit sind wichtige Faktoren, die durch aktives Auseinandersetzten mit der Schrift gebildet und gefördert werden. Und auch Ausdrucksmöglichkeiten sowie Kommunikationsvermögen werden durch das Lesen erweitert und trainiert".

Die Lesepatinnen und -paten kommen jeweils für eine oder mehrere Stunden pro Woche in die Schule. Dort lesen sie entweder vor, lesen gemeinsam mit den Kindern oder lassen sich vorlesen.

Im Rahmen der Veranstaltung hat die Autorin Margit Brunner-Gohm ihr Buch "Anna und Paul entdecken Vorarlberg" vorgestellt. Musikalisch umrahmt wurde die Danke-Feier von Schülerinnen und Schülern der Musikmittelschule Bregenz Stadt.

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