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Selbständig zur Schule

Schulweg

Verstopfte Zufahrtsstraßen, aus- und einparkende Autos vor Schulen - das Bringen und Holen von Kindern mit dem Auto führt zusehends zu Problemen vor den Schulen. Land Vorarlberg, Landesschulrat für Vorarlberg, Sicheres Vorarlberg, Stadt Bregenz und das regionale Mobilitätsmanagement plan b starten im Schuljahr 2017/18 ein Projekt für einen sicheren Schulweg mit weniger Autoverkehr vor den Schulen. Details dazu wurden heute (Montag) bei einem Pressegespräch im Schulcampus Bregenz-Schendlingen vorgestellt.

Kinder, die schon früh eigenständig zur Schule gehen, werden in ihrer Selbständigkeit, in ihrem Selbstbewusstsein und vor allem in ihrer persönlichen Entwicklung gefördert. „Ein eigenständig zurückgelegter Schulweg verhindert aber auch Bewegungsmangel und Übergewicht und trägt dazu bei, dass Kinder ihre Umwelt bewusster wahrnehmen“, sagte Landesrätin Bernadette Mennel. Laut einer aktuellen Umfrage der Initiative „Sicheres Vorarlberg“ gehen 67 Prozent der sechs- bis zwölfjährigen in Vorarlberg zu Fuß zur Schule. 18 Prozent sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Mit dem Auto werden zwölf Prozent in die Schule gefahren und drei Prozent nutzen Spielgeräte (wie zum Beispiel Roller, Scooter oder Skate- und Longboards). Bei einer Schule mit 300 Schülerinnen und Schülern bedeutet das, dass in einem engen Zeitraum kurz vor Schulbeginn rund 35 bis 40 Autos vor einer Schule halten, rechnete Landesrat Johannes Rauch vor: „Ziel soll es deshalb in den kommenden Jahren sein, diese Situation vor den Schulen maßgeblich zu verbessern“.

Um Kinder darin zu unterstützen, öfter und regelmäßiger Fahrradzufahren macht sich das Land dafür stark, die Straßenverkehrsordnung zu überarbeiten. Kindern unter zehn Jahren soll zukünftig das Radfahren am Gehsteig in Begleitung einer Begleitperson über 16 Jahren ermöglicht werden.

Zur Sensibilisierung der Eltern und als Einstieg in das Thema wurde unter Koordination der Landeshauptstadt Bregenz ein pointierter Kurzfilm unter dem Slogan „Man will ja nur das Beste für sein Kind“ erstellt. Eine Mutter fährt ihre Tochter mit dem Auto im wahrsten Sinne des Wortes „in die Schule“, denn sie bleibt mitten im Klassenzimmer stehen. Der Film soll auf heitere Art zum Nachdenken anregen. Er ist auf dem Youtube-Channel des Landes Vorarlberg abrufbar: https://www.youtube.com/watch?v=OtBEnyXBgeo

Ein Ideenwettbewerb, der in Kooperation von Landesschulrat und Sicheres Vorarlberg durchgeführt wird, richtet sich an Pflichtschulen die in Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteurinnen und Akteure (z.B. SchülerInnen, Eltern, Gemeinde, Polizei, andere Schulen und Einrichtungen,...) kreative, innovative, vielleicht auch humorvolle und vor allem überzeugende Projekte durchführen, um die Problematik des zunehmenden Verkehrschaos vor Bildungseinrichtungen aufzuzeigen. Alle eingereichten Projekte werden auf einer Plattform – zur Nachahmung - präsentiert.

In den plan b Gemeinden werden sich im kommenden Schuljahr die drei Volksschulen Lauterach Unterfeld, Hard Mittelweiherburg und Bregenz Schendlingen intensiver mit dem Ziel „Selbstständig zu Schule“ auseinandersetzen. Der neue Schulcampus Schendlingen geht hier mit gutem Beispiel voran. Im Zuge des Neubaus wurde ein sogenannter „Gut-Geh-Raum“ konzipiert. Das bedeutet, dass vor der Schule, also auf der Wuhrwaldstraße an Werktagen von 7:15-17:00 Uhr ein Fahrverbot für Kraftfahrzeuge (mit Ausnahme für Anrainer/innen und Lieferant/innen) besteht. „Damit soll die Situation vor der Schule maßgeblich entschärft und die Sicherheit und die Aufenthaltsqualität für die Kinder erhöht werden“, erklärte Bürgermeister Markus Linhart. Zertifizierte „Bewegte Schule“ mitten im Bregenzerwald

Ein aktiver Schulweg und viel Bewegung im Unterricht sind Jahresschwerpunkt in der Volksschule Andelsbuch. „Der Weg in die Schule und nach Hause bringt den Kindern zusätzliche Bewegung an der frischen Luft und hilft beim Abschalten“, sieht Direktorin Cornelia Oberbichler bewusste Mobilität als wesentlichen Bestandteil eines attraktiven Schulalltags. Im vergangenen Schuljahr haben die Schülerinnen und Schüler unter anderem an Aktionen wie „Sehen und gesehen werden“, „Toter Winkel“ oder „Radritter“ teilgenommen, ein Stundenlauf hat das Schulfest bereichert. Eine Gruppe der Schule nimmt am Kindermarathon in Bregenz teil; Schulgarten, gesunde Jause und Aktivitäten z.B. mit dem Obst- und Gartenbauverein bringen den SchülerInnen die Zusammenhänge zwischen Natur, Umwelt und Alltag nahe.

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Aus dem Landhaus

Bildungsreferenten der Länder tagten in Lochau

Landesbildref

Der Ausbau ganztägiger Schulformen und die Verlängerung der Laufzeit der 15a-Vereinbarung für die Kinderbetreuung, die Einführung eines zweiten verpflichtenden Kindergartenjahres sowie die Vorbereitungen für die Einrichtung der Bildungsdirektionen waren Thema der heutigen (Freitag) Bildungsreferentinnen- und -referentenkonferenz in Schloss Hofen. Zukünftig soll es neben dieser Konferenz auf Länderebene eine eigene Referentinnen- und Referentenkonferenz für Elementarpädagogik geben.

Das Bildungsreformgesetz 2017, das im Juni vom Nationalrat beschlossen wurde, sieht vor, dass die Schulverwaltung in Österreich neu geregelt wird. Demnach wird künftig das gesamte Schulwesen in jedem Bundesland durch eine Bildungsdirektion vollzogen.

Die Einrichtung der Bildungsdirektion als gemeinsame Behörde des Bundes und des Landes bis Anfang 2019 stellt ein absolutes Novum dar. Für die unterschiedlichen Strukturen der Landesschulräte bzw. Stadtschulrat in Wien und der Schulabteilungen der Länder müssen nun gemeinsame Organisationsregelungen entwickelt werden. Zudem ist die Ausgangslage in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich. Die konkreten Umsetzungsschritte sollten daher rasch geklärt werden. In diesem Sinne fordert die LandesbildungsreferentInnenkonferenz eine rasche Abstimmung zwischen den Ländern und die Einsetzung einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe. Ministerin Hammerschmid bezeichnete die Einrichtung der Bildungsdirektionen als „herausvordernd, aber machbar.“

Ein Hauptthema war der Ausbau ganztägiger Schulformen, der in Vorarlberg hohe Priorität hat, wie Landesrätin Bernadette Mennel betonte: „In Vorarlberg sind bereits 32 Prozent der schulpflichtigen Kinder in Vorarlberg in einer ganztägigen Schulform. Damit hat sich die Betreuungsquote in den letzten zehn Jahren vervierfacht. Um diesen Weg fortsetzen zu können, braucht es die finanzielle Unterstützung durch den Bund.“ Diese werden durch das Anfang September in Kraft getretene Bildungsinvestitionsgesetz umgesetzt. Damit werden bis 2025 zusätzliche Mittel im Umfang von 750 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, die zum Großteil direkt vom Bund vergeben werden.

Mit dem Bildungsinvestitionsgesetz wurde der Grundstein für den Ausbau der Ganztagesschule gelegt, sagte Bildungsministerin Sonja Hammerschmid. Seitens der Länder wird kritisch gesehen, dass in den ersten beiden Jahren nur Zuschüsse für die Errichtung zusätzlicher Klassen in der verschränkten Form der Ganztagsschule gewährt werden sollen. „In Vorarlberg legen wir sehr viel Wert auf die Wahlfreiheit. Unsere Erfahrungen zeigen, dass die Eltern sich von einer ganztägigen Schule vor allem Flexibilität wünschen. Diese ist jedoch nur in der getrennten Form der Nachmittagsbetreuung möglich. Dem sollte auch im Gesetz mehr Rechnung getragen werden“, so Landesrätin Mennel. Zukünftig soll es neben dieser Konferenz auf Länderebene eine eigene Referentinnen- und Referentenkonferenz für Elementarpädagogik geben.

Der Ministerrat hat sich am Mittwoch über den weiteren Ausbau der Kinderbetreuung geeinigt und auch für das kommende Jahr die finanzielle Zusage gegeben. „Länder und Gemeinden können nun aufatmen“, sagte Landesrätin Mennel. Dem weiteren Ausbau der Kinderbetreuung steht durch die damit verbundene Rechts-, Finanzierungs- und Planungssicherheit nichts mehr im Weg. Mit der Einigung stellt der Bund wie schon 2017 auch für das Jahr 2018 für den quantitativen und qualitativen Ausbau der Kinderbetreuung 52,5 Millionen Euro zur Verfügung. Dieser Betrag wird von den Ländern und den Gemeinden kofinanziert, womit Gesamtinvestitionen in Höhe von rund 100 Millionen Euro möglich sind.

Diskutiert wurde auch über die Einführung eines zweiten verpflichtenden Kindergartenjahres für alle 4-jährigen Kinder in Österreich. In Vorarlberg besuchen rund 97 Prozent der 4-jährigen Kinder einen Kindergarten, weitere drei Prozent sind in einer Kinderbetreuungseinrichtung oder Spielgruppe. Damit ist die Betreuungsquote bereits vollständig erfüllt. Seit 2010 besteht darüber hinaus eine Besuchspflicht für jene 4-Jährigen, die unzureichend Deutsch sprechen. „Eine Verpflichtung für alle 4-Jährigen hängt in erster Linie von der Finanzierung ab“, betonte Landesrätin Mennel: „Es muss von Seiten des Bundes sichergestellt werden, dass für ein zweites verpflichtendes Kindergartenjahr ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden.“

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Die SOS-Kinderdorf-Laufaktion „Jeder Meter zählt“ wurde im Schuljahr 2016/2017 erstmalig an mehreren österreichischen Schulen erfolgreich umgesetzt. Der Projektname ist wörtlich zu verstehen. Jede/r Schüler/in sucht sich Sponsoren, die pro gelaufenen Kilometer einen selbst gewählten Betrag zugunsten von SOS-Kinderdorf-Projekten spenden. So kommen die Schülerinnen und Schüler mit sozial relevanten Themen in Berührung und übernehmen auf spielerische Art gesellschaftliche Verantwortung. Gleichzeitig wird auch die Freude an Bewegung gefördert.

Mehr Informationen finden Sie unter www.sos-kinderdorf.at/jedermeterzaehlt

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